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APOCALYPTICA IN DER MAAG EVENTHALL AM 04.12.2005

Am vergangenen Sonntag spielten die vier finnischen Cellisten von APOCALYPTICA erneut in unserem Lande. Natürlich ließen wir uns es nicht nehmen, auch bei diesem Konzert dabei zu sein und mal wieder ordentlich unsere Haare durchzuschütteln.

Die Türen öffneten pünktlich um 19:00 Uhr, was mich nicht sonderlich interessierte, da ich nach meinem Interview mit Paavo Lötjönen im warmen Backstage-Bereich warten durfte, während es draußen in Strömen regnete. Noch bevor die ersten Fans in die Halle rannten, hab' ich mir gemütlich in der ersten Reihe mein Plätzchen für den heutigen Abend ausgesucht. Schon um 20:00 Uhr war die Maag Music Hall so gut wie gefüllt. Eigentlich hätte der Support-Act „Bullet For A Valentine“ nun den (vorwiegend schwarz gekleideten) Besuchern schon mal kräftig einheizen sollen. Das Konzert der Waliser wurde jedoch kurzfristig wegen einer Kehlkopfentzündung des Sängers abgesagt, was mich ehrlich gesagt nicht sonderlich störte.

Um 20:45 Uhr betraten Apocalyptica die Bühne und legten sogleich mit „Path“ los. Hits wie „Hope“, „Nothing Else Matters“ und „Bittersweet“ folgten. Nach knapp 45 Minuten Spielzeit hatte ich irgendwie das Gefühl, dass der Funke nicht so recht rüberspringen wollte. Es fehlte irgendwas.

Apocalyptica legten mit dem Metallica-Cover „Seek & Destroy“ einen Zahn zu und langsam bekam auch ich Lust, ein bisschen mit meinen Haaren zu wedeln. Der Sound wurde nun deutlich härter und die Finnen knallten uns Songs wie „Creeping Death“ (Metallica) und „Refuse/Resist“ (Sepultura) um die Ohren. Die Menge fing deutlich an zu brodeln. Es war offensichtlich, dass auch Eicca, Perttu & Co die Show genossen. Immer wieder rannten sie mit ihrem Cello von einem Ende der Bühne zum anderen und lieferten den Fans in der ersten Reihe Fingerakrobatik vom Feinsten.

Technisch spielten die vier Finnen, soweit ich das beurteilen kann, perfekt. Mit der Location jedoch habe ich jedes Mal Mühe. Die Maag Music Hall wirkt auf mich kalt und die Akustik passt mir nicht. Zudem war die Bühne leicht schräg in den Raum gestellt, so dass kein richtiges „Gemeinschaftsgefühl“ aufkommen konnte.

Apocalyptica spielten knapp zwei Stunden. Die Show hat mir sehr gefallen, denn die Teufelcellisten waren extrem gut gelaunt. Trotzdem hoffe ich, dass sie beim nächsten Konzert in der Schweiz wieder im alt bekannten X-Tra auftreten werden, damit auch die Konzerthalle dem hohen Niveau gerecht werden kann. Apocalyptica haben uns auch an diesem Sonntag wieder bewiesen, dass sie die ungeschlagenen Meister des „Klassik-Metal“ sind!
Sataana

Linktipps:
Apocalyptica in der Musikdatenabank
Unser Interview mit Paavo
Offizielle Seite von Apocalyptica

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