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JAMIROQUAI AM 22. MÄRZ 2006 IM CLUB CIUDAD DE BUENOS AIRES



Jamiroquai begeistert 20'000 Südamerikaner

Für zwei Wochen entfliehen die englischen Discofunk-Götter von Jamiroquai dem grauen britischen Frühlingsregen-Alltag. Ihre zweiwöchige Südamerikatournee führt sie u.a. nach Rio de Janeiro, Sao Paulo, Caracas oder Mexico City. Hitparade.ch war beim Eröffnungskonzert in Buenos Aires live mit dabei.


Dass den Südamerikanern Salsa und Merengue im Blut liegt, ist bekannt, doch auch andere Musikstile vermögen die Latinos zu begeistern. Aktuelle Tourneen auf dem Kontinent von Oasis oder U2 waren ähnlich wie in Europa innert weniger Minuten ausverkauft. Das Gratiskonzert von The Rolling Stones Ende Februar 2006 an der Copacabana in Rio de Janeiro zog eineinhalb Millionen Menschen an. Auch moderner Discofunk scheint die Massen zu mobilisieren. Das Eröffnungskonzert der Suedamerika-Tournee von Jamiroquai vermochte 20'000 Fans auf das Gelände des Club Ciudad de Buenos Aires zu locken.

Die acht Engländer mit Frontmann Jay Kay zeigten eine traditionell begeisternde Performance auf der Bühne. Viele Songs aus alten Alben wurden vollständig neu interpretiert. So klang Space Cowboy funkier denn je. Hits wie "Cosmic Girl", "Little L", "Alright", "Black Capricorn Day" oder die aktuellste Single "(Don't) Give Hate A Chance" animierten die Zuschauer zum Hüpfen. Für mehr Bewegung blieb bis weit hinten auf dem Konzertgelaende kein Platz. Die dicht gedrängte Menschenmenge scheint sich solche Verhältnisse, die in Europa höchstens wenige Meter direkt vor der Buehne anzutreffen sind, gewohnt zu sein. Dennoch blieb die Atmosphäre erstaunlich friedlich.

Jay Kay zeigte sich wie üblich mit seiner silbernen Strahlen-Kopfbedeckung, als wäre er ein Space Cowboy der mit seiner glänzenden Pfauenrad-Aura ein Cosmic Girl zu beeindrucken beabsichtigte. Die ersten Songs sang und tanzte er in einem farbenprächtigen, traditionellen Indio-Poncho - selbstverstaendlich zur Begeisterung der südamerikanischen Zuschauer. Seine einzigartigen und unnachahmbaren Tanzbewegungen setzten auch das argentinische Publikum in Erstaunen.

Zum Abschluss und als Zugabe liess die Band das Parkgelaende mit dem Gozilla-Kracher "Deeper Underground" in für europäische Verhältnisse wohl undenkbarer Lautstaerke erschüttern: Ein dröhnend kröhnender Abschluss eines unvergesslichen Konzerterlebnisses!
swissflake

Linktipps:
Discographie von Jamiroquai
Offizielle Seite von Jamiroquai

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