ALIEN: COVENANT


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Deutscher Titel Alien: Covenant
Originaltitel Alien: Covenant
Genre Horror | Sci-Fi | Thriller
Regie Ridley Scott
Darsteller Michael Fassbender, Katherine Waterston, Billy Crudup, Danny McBride, Demián Bichir, Carmen Ejogo, Jussie Smollett, Callie Hernandez, Amy Seimetz, James Franco, Guy Pearce, Noomi Rapace
Land USA
Jahr 2017
Studio 20th Century Fox
Kinostart18.05.2017
URL http://www.facebook.com/ILikeSciFiMovies.CH
Kino Deutschschweiz Wochen: 5 / Besucher: 30728
Kino Romandie Wochen: 6 / Besucher: 24066
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 2 / Peak: 1
Filmreihe
Alien 3 (1992)
Alien: Covenant (2017)

Ridley Scott kehrt mit ALIEN:COVENANT zu dem von ihm erschaffenen Universum zurück, einem neuen Kapitel in seiner bahnbrechenden ALIEN Franchise. Die Crew des Kolonisationsraumschiffs Covenant ist unterwegs zu einem abgelegenen Planeten am Rand der Galaxie. Sie entdeckt - wie sie glaubt - ein unerforschtes Paradies, aber tatsächlich ist es eine dunkle, gefährliche Welt. Als die Crew mit einer ihre Vorstellungskraft übersteigenden Bedrohung konfrontiert wird, muss sie einen grauenvollen Fluchtversuch unternehmen.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4.5 (Reviews: 4)

****
Für mich als jemand, welcher recht schwache Nerven hat und weniger Fan ist von solchen Filmen, war "Alien: Covenant" eigentlich überraschend 'harmlos'. Es hat hier und da ein paar relativ krasse Szenen, sonst solide Kino-Unterhaltung. 4*
*****
Ridley Scott liefert auch hier Science Fiction-Kino auf hohem Niveau ab. Schon unglaublich, dass Scott als Regisseur und auch als Produzent immer noch eine solche Schaffenskraft hinlegt (er wird dieses Jahr 80). Auch seine mitproduzierte Blade Runner-Fortsetzung kommt im Herbst.

Natürlich ist auch „Alien Covenant“ eine dramaturgische Kopie bisheriger Alien-Filme. Und er erklärt zu wenig, deutet höchstens an, und gibt damit natürlich wieder dem Abschlachtungs-Mainstream genug Raum. Das ist aber okay und sehr solide gemacht. Entsprechend stimmt der Unterhaltungswert über die ganzen 2 Stunden. Die Dichte ist hoch, die Klaustrophie zusammen mit dem Setting und den Effekten geglückt und auch die Schauspieler sehr gut gecastet (Guy Pearce zu Beginn und James Franco haben auch noch ihre kurzen Auftritte). Die Spannung ist zum Teil atemlos, drückt einen in den Sitz, die Schockeffekte sind erwartbar, aber trotzdem klasse getimt. Insbesondere sind auch die Dialoge zwischen Walter und David ein Leckerbissen, die einem mehrere Verschnaufpausen geben, und dadurch den Film in die richtige philosophische Sphäre rücken. „Bist Du lieber des Himmels Sklave oder der Hölle Herr?“ Die von Richard Wagners „Das Rheingold“ inspirierte Geschichte zwischen Schöpfer und Schöpfung passt stimmig und gibt dem Film eine starke Dimension. Er schliesst zudem sehr gut an „Prometheus“ an. Da stört es wenig, dass das Dezimieren der Crew-Mitglieder Mittel zum Zweck ist und die meisten Protagonisten wenig Tiefgang und Biographie haben. Auch ist notabene sehr vieles dramaturgisch von Camerons Aliens adaptiert: Die heutige Ripley heisst Daniels (Katherine Waterston), die Soldiers verhalten sich wie immer naiv und sind dankbare Opfer, und natürlich wird im Showdown nochmals ein Alien an Bord geschleppt und mit allen Abschottungstricks ins Weltall befördert. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn die Inszenierung ist famos und auf dem Zenit. Zudem kommt am Schluss dann schon noch der Twist, den man zwar vermutet, der aber trotzdem adäquat gemacht ist („Ich bringe jetzt die Kinder zu Bett“).
Somit stimmt hier sehr vieles, die Rädchen greifen ineinander und sind präzis, und der Film wird auch von Michael Fassbender in der Doppelrolle unglaublich stark getragen. Für mich ist das eine sehr klare 5.
****
der wohl bisher schlechteste alien-film. ridley scott schaft es tatsächlis das alien zu entmystifizieren.da hätte man lieber alien 5 von neill blomkamp grünes licht gegeben. 4+
*****
Da war aber Alien: Ressurection eher aus der Art geschlagen.

Die Rezension von Jones deckt sich schon ziemlich mit dem, wie ich den Film erfahren habe.

Was mir insbesondere gefiel, waren die Szenen auf der Covenant ziemlich zu Beginn. Sie veranschaulichten gut, wie Reisen durch den interstellaren Raum möglicherweise realisiert werden würden.

Natürlich gab es dies bereits in Alien von 1979. Aber hier kam es deutlich intensiver herüber.

Positiv empfand ich auch den Zwiespalt der beiden Androiden-Brüder. Welcher Star-Trek-Fan fühlte sich da nicht an den Zwist zwischen Data und Lore erinnert!?

Nervig war die Szene, als es zum ersten Mal brenzlich wird, und eine der Frauen im Schock überhastet und unüberlegt alles falsch machte, was man nur falsch machen konnte.

Unschön war auch, daß ein wenig zu sehr aus dem Original-Score von Jerry Goldsmith zitiert wurde. Die Musik paßte zu manchen Szenen auch gar nicht.

Ich verstand zudem nicht, warum man noch Facehugger braucht, nachdem Parasiten durch die Luft übertragen die Infektion viel effektiver gestalten.

Sinnloses gibt es in der Natur bzw. in der Entstehung von Arten nicht.

Aber genug davon.

Das Fazit bleibt: Eine nette weitere Variation des bekannten Themas. Nicht so gut wie Prometheus (obwohl er eigentlich wunderbar an ihm anschließt), oder die ersten drei Filme, aber alles in allem immer noch sehr schön gemacht für einen alten Fan der Reihe.

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