HONIG IM KOPF


Kino


DVD


Blu-Ray

Deutscher Titel Honig im Kopf
Originaltitel Honig im Kopf
Genre Comedy | Drama | Family
Regie Til Schweiger
Darsteller Pasquale Aleardi, Marco Boriero, Alexa Brunner, Belinda Busch, Claudio Caiolo, Dana Cebulla, Christoph Domanski, Sahin Eryilmaz, Thomas Fehlen, Samuel Finzi, Liane Forestieri, Michele Grassi, Jeanette Hain, Dieter Hallervorden, Kasem Hoxha, Jan Karras, Samuel Koch, Matthias Koeberlin, Mehmet Kurtulus, Lilly Liefers, Jan Josef Liefers, Carlo Ljubek, Malte Grosche, Fritz Martinek, Hilly Martinek, Zarah Jane McKenzie, Claudia Michelsen, Karyn von Ostholt, Tilo Prückner, Janin Reinhardt, Petra Rohregger, Dar Salim, Anneke Kim Sarnau, Clelia Sarto, Niels-Bruno Schmidt, Violetta Schurawlow, Emma Schweiger, Valentin Schweiger, Til Schweiger, Arnel Taci, Katharina Thalbach, Dorothea Walda, Vladimir Weigl, Tim Wilde, Fahri Yardim, Luca Zamperoni, Helmut Zierl, Udo Lindenberg
Land D
Jahr 2014
Laufzeit 139 min
Studio barefoot films, Warner Bros., Seven Pictures
FSK 6
Kinostart25.12.2014
DVD-Start27.08.2015
Kino Deutschschweiz Wochen: 19 / Besucher: 402351
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 56 / Peak: 1
Soundtrack Honig im Kopf
Songs Pieces (Andrew Belle)
Both Worlds (Dirk Reichardt, David Jürgens)
Flying Away (Dirk Reichardt, David Jürgens)
Promised (Dirk Reichardt, David Jürgens)
Refugees (Embrace)
Looking Too Closely (Fink [UK])
At A Glance (Martin Todsharow)
Breath (Martin Todsharow)
Little Steps (Martin Todsharow)
Memories [2014] (Martin Todsharow)
Mindflakes (Martin Todsharow)
Never Forget (Martin Todsharow)
So Near (Martin Todsharow)
Whenever You Smile (Martin Todsharow)
Life In Color (OneRepublic)
Song For Zula (Phosphorescent)
Victor (Prinze George)
Go Solo (Tom Rosenthal)
I'll Call Thee Hamlet (Woods Of Birnam)

„Honig im Kopf“ erzählt die Geschichte der ganz besonderen Liebe zwischen der elfjährigen Tilda (Emma Schweiger) und ihrem Grossvater Amandus (Dieter Hallervorden). Das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt mit dem alltäglichen Leben im Hause seines Sohnes Niko (Til Schweiger) nicht mehr alleine klar. Obwohl es Niko das Herz bricht, muss er bald einsehen, dass für Amandus der Weg in ein Heim unausweichlich ist. Doch Tilda will sich auf keinen Fall damit abfinden. Kurzerhand entführt sie ihren Grossvater auf eine chaotische und spannende Reise, um ihm seinen grössten Wunsch zu erfüllen: Noch einmal Venedig sehen!

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4.33 (Reviews: 15)

******
Ein Wohlfühlfilm zu einem doch heiklen Thema - das muss man auch erst mal hinkriegen. Aber Til Schweiger und seine Truppe haben hier auf ganzer Linie tolle Arbeit geleistet. Die Hauptrollen sind mit Emma und Didi hervorragend besetzt. Tränen gibts bei den zum Teil grandios komischen Dialogen, aber auch zu den nachdenklicher stimmenden Szenen. Ideal zu Weihnachten - so darf man bedenkenlos aufrunden.
*****
Ich bin sicherlich kein Fan von Til Schweiger und von deutschen Filmen schon gar nicht... aber das ist wirklich ein sehr schöner, ergreifender Film zum sowohl Lachen und Weinen. Brillant wie realitätsnah Dieter Hallervorden diese Krankheit darstellt, auch Emma Schweiger spielt ihre Rolle erstaunlich gut. Auch wenn der Storyverlauf natürlich sehr vorhersehbar ist und manchmal ein paar "Zufälle" zu viel passieren, für mich eine klare 5 insgesamt.
******
sensationell!!!
*
ein gekünstelter filmgewordener scheißhaufen, nach dem man sich demenz wünscht. mal wieder ein beweis, dass quantität (kinobesucher) eben nicht qualität bedeutet und so ein müll das hohe niveau des deutschen films in den dreck zieht. das war für mich der letzte schweigerfilm, nachdem zweiohrküken und schutzengel bereits jenseits der zumutbarkeit waren - das niveau sinkt bei schweiger kontinuierlich. die süße emma kann ja nix dafür, aber wieso gibt sich didi für so einen unsinn her?

nennt mich herzlos aber bei derartigen machwerken kommen mir die tränen nicht wegen der pseudo-dramatik sondern wegen der miesen dialoge, der mittelmäßigen gags, der vielen schleichwerbung, der unpassenden musikalischen untermalung, der realitätsfremden filmausstattung im vintage-look und der falschen freundlichkeit in zwischenmenschlichen begegnungen (selbst wenn es noch kinder sind).
*****
Eine anrührende, herzige, einfühlsame, deutsche Tragikomödie mit einem überragenden Dieter Hallervorden.
Gedreht wurde der Film in Hamburg, Bad Oldesloe, London und in Venedig.
Zuletzt editiert: 27.12.2015 10:12:00
*****
Ganz süsse Tragikomödie!
***
Mit Dieter Hallervorden hat Schweiger natürlich einen echten Glücksgriff gemacht. Da kommt im hohen Alter nochmals der wahre Schauspieler aus "Didi" heraus. Leider bleibt aber auch "Honig im Kopf" nur ein typischer Til-Schweiger-Streifen mit Keinohrhasen-Mief, eingespielter Popmusik an den unmöglichsten Stellen und natürlich der unvermeidlichen Kinderbesetzung aus dem eigenen Nachwuchs. Das reicht für ca. 3.5 Sterne - aber sicher nicht für mehr!
*****
Ich schwanke zwischen 4 und 5.

Natürlich ist es eine super Geschichte, die nachdenklich macht. Aber irgendwie hat mich etwas gestört....Ich kann nicht sagen was es genau ist.

Ich runde auf eine 5 auf.
*****
Trotz der Länge war ich sofort im Film drin, und mir wurde nie langweilig. Brillian gespielte Rolle von Didi Hallervorden, den ich so gar nicht kannte. Alles in allem ein guter Film, verdiente 5.
****
Habe mich zwar nicht gelangweilt und ein paar Tränen vergossen - dennoch ist der Film allem wegen den beiden Hauptdarstellern (Didi und Emma) gut! Einige humorvolle Szenen und nachdenkliche Dialoge täuschen nicht darüber hinweg, dass weite Teile des Films unrealistisch sind (Reise, Somnerfest usw.)!
Zuletzt editiert: 25.01.2017 23:18:00
***
Der Schweiger-Film über den demenzkranken Amandus Rosenbach (Dieter Hallervorden) gehört kommerziell zu den erfolgreichsten deutschen Streifen der Kinogeschichte und hat sogar bei einigen seriösen Kritikern gute Bewertungen eingeheimst. Ich wiederum tue mich ehrlich gesagt doch ein wenig schwer damit, ihn auf einem signifikant höheren Level einzustufen als die typischen Schweiger-RomComs, einfach weil er ihnen stilistisch doch sehr ähnelt. Die Dialoge sind hölzern, viele, viele Szenen wahnsinnig stark überzeichnet, der Humor meist doch sehr plump und obwohl der Film mit fast 140 Minuten Laufzeit ziemlich lang ist, springt das Geschehen sehr oft und zügig von Schauplatz zu Schauplatz bzw. von Szene zu Szene, sodass nur selten der Tiefgang erreicht wird, den ich mir gerade bei so einem ernsten Thema in einer Tragikomödie erhofft hätte.

Leider konnte es Til Schweiger auch wieder nicht lassen, seine Tochter für eine der beiden Hauptrollen zu besetzen - auch das fand ich ungemein schade, da man mit einer besseren Wahl hier an der Spitze zumindest ein stark performendes Duo hätte haben können, das über all die Simplifizierungen zugunsten der Massentauglichkeit hätte hinwegtäuschen können. Denn Hallervorden spielt den senilen Greis ziemlich überzeugend und herzlich, neigt weniger zur Überzeichnung seiner Figur als gedacht, nur leider ist er fast ausschließlich mit Emma Schweiger zu sehen... die meines Erachtens weder eine gute Schauspielerin ist noch zumindest authentisch performen darf.

Was die Darstellung des Alzheimers angeht, habe ich den Film ambivalent empfunden: Einerseits gelingt es ganz gut, dieses Changieren zwischen wacheren und trüberen Momenten der Hauptfigur aufzuzeigen, was nicht zuletzt auch dem bockstarken Hallervorden zu verdanken ist. Andererseits gibt es auch Momente wie jene im Restaurant oder an der Rezeption, wo die Reaktionen der Nebenfiguren einfach völlig absurd und bar jedes Realitätsbezuges sind. Das muss ein Unterhaltungsfilm ja auch nicht leisten, aber von einer guten, ernsthaften cineastischen Aufbereitung eines ernsten Themas erwarte ich es eben schon.

Es gibt aber auch Dinge, die mir gut gefallen haben: Der Soundtrack ist wieder gut zusammengestellt und neben bekannten Acts gibt es hier auch den einen oder anderen hübschen Indie-Song zu hören, das hat mir in der Gesamtbetrachtung schon gut gefallen. Wenngleich ich dem Drehbuch wenig Tiefgang bescheinige, schafft es Hallervorden zumindest, seine Figur würdevoll und authentisch zu verkörpern und sie nicht zu einer Karikatur verkommen zu lassen. Unterhaltsame, leicht unterhaltende Momente gibt es zuhauf und einige Nebendarsteller (Thalbach und Fahri Yardim fielen mir da spontan ein) haben mir in ihrer knappen Screentime auch viel Freude gemacht.

Unterm Strich ist "Honig im Kopf" für mich weder ein wirklich schlechter noch guter Film, sondern einfach Popcorn-Kino durch und durch, in dem mich Didi Hallervorden ziemlich begeistert hat - und das ansonsten halt in dieser typischen Mainstream-Ästhetik mit Gefühlen und Gags auf Knopfdruck runtergespult wird. Mal nett und durchaus unterhaltsam, mal viel zu überdreht und überzeichnet, unterm Strich aber... einfach mittelmäßig.

Gute 3.
*****
Ein toller Film.

"Bullen." "Muuuuh."

Fiese Krankheit.
****
Mehr als eine vier liegt nicht drin. Tolles Thema, das es auch immer wieder schafft, sich etwas in den Ernst der Lage und das Herz einzufühlen - und natürlich tut komödiantische Auflockerung hier gut. Aber da gleitet alles nur in den typischen Schweiger ab, mit ziemlich plattem Humour und heillosen Übertreibungen. Schade. Das Opa/Enkelinduo ist sachstark und bringt immer wieder zum Schmunzeln, Lachen und Weinen - eine etwas weniger Slapstick-überlade Einrahmung hätte dem Film gut getan.
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hat eine 6 verdient
**
Hm, bin über die guten Bewertungen vieler etablierter Reviewer hier doch erstaunt. Sehe es da eher wie Oski.ch oder Chartsfohlen. Ein Film, der seinem Thema leider nie gerecht wird. Dieter Hallervorden bemüht sich, aber der Rest ist leider oft zu platt, der Film schaukelt sich von halbgaren Gags zu möglichst vielen Gastauftritten von bekannten Darstellern ohne je an Tiefe zu gewinnen. Und was Chartsfohlen bereits erwähnte, fand auch ich störend: Vieles, speziell die Reaktionen der Betroffenen, wirken unglaubwürdig, unpassend und darum seltsam. Aber das muss im Film so sein, denn sonst gäbe es keinen nächsten flauen Gag. Schade. Und darum überqueren die Hauptpersonen auf dem Weg von Bozen nach Venedig auch noch zwei weitere Male die Alpen...
Weniger wäre hier wieder einmal mehr gewesen, auch an Filmlänge - oder an Zeitlupe, etwa beim unglaubwürdig-zufälligen Wiedersehen in Venedig.
Und auch ich hätte mir eine fähigere Schauspielerin als Emma Schweiger gewünscht, die noch zeigen muss, dass sie mehr als süss und die Tochter ihres Vaters ist.
Knapp keine 3.
Zuletzt editiert: 13.09.2017 12:17:00

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