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| ****** Wenn ein Musiker wie Elton John ein derart grandioses Werk wie „Goodbye Yellow Brick Road“ vorgelegt hat, dann liegt die Meßlatte für nachfolgenden Alben sehr hoch und nicht selten muß er sich dann herbe Kritik gefallen lassen. Viele Kritiker schimpften über das im Frühsommer 1974 erschienene zehnte Elton John Album „Caribou“ wie die Rohrspatzen. Allerdings steht die teilweise herbe Kritik in keinem Verhältnis zu der streckenweise brillanten Qualtität von „Caribou“. Elton John hielt an seinem bewährten Konzept, einer ausgewogenen Mischung zwischen flotten Songs, mit den unterschiedlichsten Einflüssen und seinen unwiderstehlichen Balladen fest. Als Gesamtwerk ist es um mindestens zwei Klassen besser als das, was es damals auf dem Gebiet des Poprock gab. Das Album beginnt gleich mit dem kraftvollen Rocker „The Bitch Is Back“. Als zweite Singleauskopplung aus dem Album war das Stück im Herbst 1974 ein internationaler Tophit. Gewiß, „The Bitch Is Back“ ist mit Sicherheit kein Highlight im Gesamtwerk des Elton John, ist aber noch um einiges besser als das, was er beispielsweise Ende der 70er- und teilweise in den 80er Jahren abgeliefert hat. „Pinky“ ist eine dieser unwiderstehlichen, eingängigen Balladen, wie sie zum damaligen Zeitpunkt nur ein Elton John zustande brachte. „Grimsby“ ist ein solider, eingängiger Poprocker – ein typischer Albumtitel jenseits von Gut und Böse. Sehr eingängig, allerdings um mindestens eine Klasse besser, ist auch „Dixy Lily“. Skurill aber trotzdem sehr eingängig und mitreißend ist das herrlich verschrobene „Solar prestige a gammon“. Im Stil von „The Bitch Is Back“ ist „You’re So Static“ gehalten. Hier fallen vor allem die heftigen Bläsereinlagen der Rhytmussection von The Tower Of Power auf. Das verhaltene „I’ve Seen The Saucers“ ist zwar nicht übel, plätschert aber irgendwie vor sich hin. Von ganz anderem Kaliber ist da „Stinker“, ein R&B voller Saft und Kraft. Seinen besonderen Reiz gewinnt das Stück durch die heftigen Bläsereinlagen der Rhytmussection von The Tower Of Power und dem Keyboardspiel von Chester Thompson, ebenfalls von The Tower Of Power. Ein echtes Highlight ist ohne Frage „Don’t Let The Sun Go Down On Me“, eines der ganz großen Elton John Stücke. Als Single war diese wunderbare Ballade im Sommer 1974 ein internationaler Tophit. Interessant an dieser Nummer ist die Mitwirkung der Beach Boys Carl Wilson und Bruce Johnston sowie Toni Tennille als Backgroundsänger. Das beste Stück hat sich der gute Elton John bis zum Schluß aufgehoben. „Ticking“ ist eine traurige, traumhafte Ballade. Hier kommt Elton ohne seine Begleitband aus. Lediglich David Hentschel fügt einige Synthesizerspritzer hinzu. Alles in allen ist „Caribou“ ein ausgezeichnetes Album, in dem Elton John einmal mehr durch musikalische Vielfalt glänzt. Mit gefällt dieses Album nach „Madman Across The Water“ und „Goodbye Yellow Brick Road“ und „Don’t Shoot Me, I’m Only The Piano Player“ am besten. |
31.12.2006 00:08 Rewerhitparade.ch | |
| **** solides album. die 95er ausgabe wäre die richtigere wahl gewesen.. |
22.01.2008 15:51 öckiMember | ****** Einer der besten Rock/Pop-Alben des Jahres 1974 und mit zum besten, was Sir John je herausgebracht hat. |
| ***** Sehr schön, da gibt's nichts zu kritisieren. |
| ***** Wegen den großartigen Balladen 'Don't Let The Sun Go Down On Me', 'Pinky' und allen voran wegen dem aufwühlenden 'Ticking' kann ich für dieses Elton John-Werk aus dem Jahr 1974 doch 5 Sterne vergeben. Die restlichen, meist flotteren, Songs sind alle auch recht gut gelungen, kommen aber an die 3 genannten Super-Balladen nicht ganz heran. Zuletzt editiert: 14.09.2009 19:46 |
| ***** Überragend finde ich es insbesondere im Vergleich zum brillanten Vorgänger "Goodbye Yellow Brick Road" nicht, aber dennoch liegt Elton John mit der Hälfte der Songs weit über dem Durchschnitt damaliger Pop-Stars. Dazu gab es ein überaus trashiges, kitschiges Album-Cover! Mutig, Elton! Gehört zu seinen #1-Klassikern in dieser Zeit, darum runde ich gerne auf. Highlights sind neben den Singles "Sun" und "Bitch" der aufwühlende Abschluss "Ticking" und der ungewöhnliche Tango "You're So Static". |
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| *** Tja, man muss bis zum Track 9-10 warten, um hier etwas gutes zu finden. |