"Reach out", der offizielle Song der Olympischen Sommerspiele in Los Angeles, stand im Spätsommer 1984 auf Platz 1 in Deutschland. Der Titel war damit in hierzulande weitaus erfolgreicher, als im Austragungsland USA. Dort reichte es nur für Platz 81.
Gesungen hat den Titel ein gewisser Paul Engemann, eine eher unbekannte Person, die sich später der Band Animotion anschloß.
Sein Partner hingegen war damals schon Plattenmillionär: Der aus Südtirol stammende Giorgio Moroder hatte schon Ende der 60er erste Erfolge als Sänger. In den 70ern zauberte er als einer der Ersten mit dem Sythesizer Discomusik und erreichte dadurch Kultstatus. Als Produzent für andere Künstler wie Donna Summer aber auch für Mary Roos und Michael Holm verdiente er sich eine goldene Nase. In den 80ern war Giorgio in Amerika ein gefragter Filmmusik-Komponist. Sogar den ein oder anderen Oskar konnte er einheimsen. Er vertonte unter anderem auch Flashdance oder Top Gun.
Neben Soundtracks arbeitete Moroder vor allem auch an Hymnen für sportliche Großereignisse. Egal ob Olympische Spiele oder Fußballweltmeiserschaft – bei Eröffnungs- und Schlußfeiern ertönten immer Melodien aus der Feder des Südtirolers. So zum Beispiel 1990 bei der WM in seinem Heimatland Italien. Dort trällerten Edoardo Bennato und Gianna Nannini "Un'estate italiana".
Giorgio Moroder stand und steht ja hinter vielen Hits, aber da war er für einmal in eigener Sache unterwegs. Die olympischen Spiele waren ja nichts Besonderes, so die ersten mega-kommerziellen Spiele, aber dieser Song passte da sehr gut dazu. Hymne.
Olympia-Song 1984 - hing mir mit der Zeit echt zum Hals raus. Unvergessen: die deutsche Interpretation im ARD-Olympiastudio durch Elke Heidenreich (in ihrer damaligen Comedy-Paraderolle als Metzgerersgattin Else Stratmann): "Richard und das Mädel".
giorgio kann einfach komponieren, dass muss man ihm neidlos zugestehen. LA84 war für mich als teenie faszinierend - vor allem, als ich den rucksack-raketenmann gesehen hatte...boah
Schwülstig und pseudo-feierlich klingende Hymne, die eigentlich nur noch von den peinlichen Bildern der Trailer, zu denen "Reach Out" als Hintergrundmusik diente, übertroffen wurde.
#1 hit in D. das intro ist das beste an diesen song.. dachte immer das der aus irgendeinem film stammt (wär ja nicht so weit hergeholt bei moroder) je länger er dauert umso schlechter ist er..
Gute Olympia-Hymne, die genau in meiner Kindheit ein Superhit in Deutschland war. Weiß noch, dass mein Bruder die Single hatte und mir dann irgendwann schenkte.
Sorry, bei aller Vorliebe für 80er-Sound, das trieft mir etwas zu heftig. Hatte ich nie auf Kassette. Da gibt's meines Erachtens viel bessere Giorgio Moroder-Produktionen.
▓ "Reach out" was de officiële plaat van de Olympische zomerspelen van 1984 in Los Angeles !!! De plaat deed in Holland onterecht niets terwijl het in Duitsland de # 1 haalde !!! Afgerond naar boven: 4 sterren !!! Helemaal niet verkeerd !!!
Gefällt mir doch ganz gut. Ich hörte mir den Song mal auf dem Weg an ein Fussballturnier an. Auf dem Fussballplatz war mir der Song immer noch im Kopf. Als wir dann das Turnier überraschend gewonnen hatten, dröhnte er immer noch in meinem Kopf rum. Ich bin sicher dank dem Song schoss ich das Tor.
So ziemlich der einzige Grund, das reinzuschieben, ist die Erinnerung an die legendäre Olympiade 1984! Wobei man zugeben muß, daß alle nachfolgenden Olympiasongs wesentlich schlechter waren, insofern sind 4 Sternchen drin!
Finde ich eher schwach. Nun gut, Olympia wäre eine Erklärung dafür, warum es trotzdem 1984 in Deutschland auf Platz 14 der erfolgreichsten Songs des Jahres war. Gute 3.
Noch so ein Olympia Song. Sicherlich gut gemeint, aber irgendwie nicht so mein Ding. Klingt klar nach 80er Jahren, trotzdem ist's schon fast etwas peinlich.
So ein typischer Song, der - für den Zweck gemacht - gut funktioniert. Ein langsamer Beginn, dann Temposteigerung. Ansonsten Plastikpop, der mir nicht wehtut, mich aber auch nicht fasziniert.
Am Anfang gefiel der Titel mir total, dann als er totgespielt wurde hing er mir zum Hals raus, und dann kaufte ich kürzlich die Single auf dem Flohmarkt weil er mir inzwischen wieder außergewöhnlich gut gefällt: Die Stimmung, die Spannung in dem Titel vermittelt hervorragend die Gefühle eines Sportlers, der sich auf einen Wettkampf bei solch einem Großereignis vorbereitet. Kenne dieses Gefühl selbst von WM-Teilnahmen (olympisch ist mein Sport ja leider nicht... ;-)
*Würg* Songs zu Olympiaden sind per definitionem schon schrecklich, weil pathetisch, vorhersehbar und prädestiniert dazu zum Halse rauszuhängen. Der Text könnte auch aus Bohlens Feder stammen, die Musik ist völlig belanglos. You fail, Giorgio Moroder. Zuletzt editiert: 07.12.2010 19:40