Für meinen Geschmack Julianes beste Single. Hochdramatische, plakative Nummer über den tragischen Untergang einer naiven Landpomeranze in der bösen, trügerischen, gefährlichen Großstadt. Musikalisch packend umgesetzt, selbst das in den Achtzigern so unvermeidliche Saxophon am Ende nervt nicht. Frau Werdings anklagend-leichtverletzlicher Gesang setzt dem ganzen die Krone auf. Keine Andere hätte die Nummer so glaubwürdig umsetzen können (vgl. Lena Valaitis und "Gloria"). Ein Schlagerjuwel!
ja Madame Werding beschreibt in eindringlichen Worten eine sehr krasse Geschichte, vielleicht ein wenig too much, aber irgendwie wie bereits erwähnt nimmt man einer Werding solche Geschichte ab und da spielt oftmals die Musik dann eine nicht mehr so starke Rolle, knappe 5