Heutzutage finde ich den Song ja nicht mehr so das wahre, aber dazumal hatte er auch musikalisch sicher seine Berechtigung. Allerdings ist er gut gesungen - und über die Aktualität des Textes brauchen wir leider eh nicht zu debatieren. Nicht Nicole's bester Song.
Ein solider Schlager, geschrieben vom unermüdlichen Duo Siegel/Meinunger (Dschinghis Khan, Katja Ebstein "Theater" und viele andere). Fast noch besser gefällt mir die englische Fassung "A Little Peace".
Ich glaub' als kleines Kind fand ich das noch schön, aber heute kann ich das Lied nicht mehr hören. Es ist nett, hat nen soliden Text (wenn auch sehr sentimental!!!), aber trotzdem wurde es einfach zu Tode gespielt. Damals sehr passend und vielleicht ein würdiger Sieger, aber wie gesagt, heute ein wenig unausstehlich... *turn it off*
... Nicoles englische Version war eine Nr. 1 in UK (!!!)
The Winning Song of the 1982 Eurovision Songcontest was Germany and at long last! It was the country's 27th contribution to the festival - since 1956. The song was a clever piece of art by Ralph Sieger and 'Frieden' was also a topic thanks to the Falkland War at the time. Nicole was a cute little girl with long hair and with a guitar. The picture was perfect. She also recorded the song in many other languages, also in Dutch ('Een beetje vrede'). The original song topped my charts May 29, 1982. Zuletzt editiert: 08.04.2004 23:09
für die leistung nicoles hätte es 6 punkte gegeben, aber da hier songs bewertet werden gebich diesem sehr schönen 'schlager' 4 gute punkte nr. 28 des jahres
Einer der letzten Schlager der "alten" Art, die es noch wirklich in eine Hitliste schafften. Gewann wirklich berechtigt den "Grand Prix Eurovision de la Chanson" (wie das damals noch so schön hiess...). Zuletzt editiert: 10.12.2004 11:12
Nun ja ... damals wirkte das ganze frisch und unverdorben. Effektiv wars wohl ziemlich berechnend - wenn auch nicht ungeschickt. Dafür kann die Sängerin im damals hoch geschlossenen Rüschenkleid ja nichts - der Herr im Hintergrund hinter dem Piano dafür wohl umso mehr. Zumindest an der Eindeutigkeit des Sieges in Harrogate gab es keine Zweifel.
Ja, kitschig und so... klar. Ändert aber nichts daran, dass man dieses brave Lied mit einer Zeitbrille beurteilen sollte.
Nicole war damals in Harrogate vom Typ und vom Auftritt her wie geschaffen für diesen Song. Verse, Text und Refrain sind aus ESC- und 82er Sicht völlig okay. Und nur weil es von Ralle Siegel stammt, ziehe ich keinen * ab. Das wäre mir dann doch zu albern.
Eine nachwievor wunderschöne, melodiöse Grand-Prix-Hymne, die mich mit schlageresker Leichtigkeit auch heute noch zu überzeugen weiss. Während sich der Refrain tendenziell in allzu kalkuliertem Schmalz verfängt, gefallen die Strophen mit harmonischer Melodiösität. Herauszustreichen gilt es ausserdem das tadellos umgesetzte orchestrale Arrangement. Trotz der textlichen Ambition natürlich kein brauchbarer Soundtrack für die Weltrevolution, als lieblich unterhaltender Schlager-Klassiker ist Nicoles Hit musikhistorisch aber definitiv bedeutungsvoll. Eine klare 5.
Hasste ich schon als Kind. Und soweit ich mich entsinne, hegte ich schon damals Pläne, ihr die weisse Gitarre über ihre Goldrübe zu ziehen. (Was war ich nur für ein Kind...?)
Ich hingegen fand diese Nicole als Kind sehr nett....heute finde ich das lied ziemlich peinlich, aber vernichtend kommentieren könnte ich es niemals. Schon sehr schlagerhaft... Zuletzt editiert: 26.09.2009 05:26
▒ Das Mädchen mit die Gitarre !!! aus April 1982 !!! Die ESC Siegerin stand 10 Wochen (# 1, war das höchste) in die NL Top 40 von 1982 !!! Auch die Holländische Fassung bekommt 4 Sterrn ☺!!!
@25-01-2011: Nach 5 Sterrn ☺!!! Zuletzt editiert: 25.01.2011 20:36
Hat mir zwar damals nicht sonderlich gut gefallen, aber im Nachhinein finde ich, daß "Ein bißchen Frieden" doch einer der bemerkenswertesten Grand Prix Siegertitel ist. Im Gegensatz zu den meist sinnfreien Liedern dieses Wettbewerbs hat "Ein bißchen Frieden" einen richtig guten Text mit einer klaren Aussage. Und im Gegensatz zu vielen Siegern hatte/hat Nicole eine richtig gute Stimme.
Hurra Deutschland, danke Nicole für diesen grandiosen Sieg. #1 mit 161 Pkt. und komfortabelen Vorsprung von 61 Pkt.. Zuletzt editiert: 23.05.2006 17:54
in Anlehnung an diesen Song schrieb Stefan Raab ein "Raabigramm" für Dieter Bohlen:
Ein Mann, der stets weiß, was den Menschen gefällt. Ein Typ, der die Herzen der Frauen erhellt. Ein Mensch, der viel Grips hat und strahlt wie ein Licht. Ja, alles das bist du nicht.
Die gleichen Lieder seit 20 Jahren, obwohl die Frauen auch mal andre waren. Du hattest alle, mal die, mal jene, doch nur einer, der bist du treu:
Thomas Anders, Supergirl - schärfste Ische of the world.
Warum nur um Himmels willen war ausgerechnet dieser Song Deutschlands einziger Sieg beim ESC? Vielleicht weil 82 ein extrem schwacher ESC-Jahrgang war? Extrem muffig das ganze, diese Melodie klingt einfach nach grau gewordenen Süssigkeiten, die man gequält herunterschluckt, weil man weiss, dass Tante Edith sonst sauer wird und man unbedingt die 300 € nach dem Besuch einsacken möchen. Und so einen Muffgeschmack hatten sicher auch die Halle in Harrogate, die blonde Fusselkrause der Sängerin mit dem breiten Gesicht und die kitschige Gitarre. Absolute Spießigkeit! Die 4 pts. werden durch die überaus schöne orchestrale Untermalung gerettet und durch die Bridge "Sing mit mir ein kleines Lied...", die ich ziemlich gelungen finde.
Für die TV-Sendung "Ein Lied für Harrogate" wurden Anfang 1982 24 Songs aus 783 Beiträgen ausgewählt. In der damaligen Rangliste setzten die Juoren den Song auf Platz 24-um ein Haar wäre dieser Schlager also dem Reisswolf zum Opfer gefallen. Im Radiohalbfinale wurden dann die Songs auf 12 reduziert - und Nicole war immer noch dabei. In der TV-Sandung kalkulierte Siegel bereits knallhart mit allen Acessoires (weisse Gitarre, nach aussen gekämmte flauschige Haare, der Hocker auf dem sie sass und im Hintergrund Harfe und Klavier). Also alles wie auf einer Wolke im Volksmusikhimmel - da konnten ja die Altersheime nicht wiederstehen. Der einzige Unterschied zum Finale war, dass sie noch kein weisses Kleid, sondern ein schwarzes mit kleinen weissen Punkten trug. Aber diesen kleinen Makel bis zur Perfektion der Idylle für die alten Leute änderte Siegel ja dann beim ESC in England. Im Vorenstscheid hatte sie 11 Konkurrenten zu bezwingen - unter anderem Paola Felix, Jürgen Marcus, Mary Roos feat. David Hanselmann, Marianne Rosenberg, Gaby Baginsky, die damalige monegassische Siegerin Severine und Gottlieb Wendehals. Nicole gewann überlegen. Die Friednsaktivisten, die gegen Pershing, Waldsterben und Abrüstung demonstrierten zeigten sich allerdings alles andere als begeistert, sie fühlten sich leicht verarscht. Die CSU-Ortsgruppe Ottobrunn dürfte dagegen begeistert gewesen sein: So stellte man sich eine Friedensaktivistin vor: Bieder, angepasst, nicht störend. Auch die Bürgerlichen Familien waren angetan: Der Mädchenname Nicole erfuhr einen ungeheuren Popularitätsschub in den folgenden Monaten. Ich bin Jahrgang 1981 und mit dem ersten Hälfte des Schuljahres 82 eingeschult worden. Die ganzen Nicoles, die ich bis heute auseinander halten musste, kann ich gar nicht mehr zählen.
Bei den Proben in Harrogate bläute Siegel der verschüchteten Nicole ein, sie dürfe nicht auf Partys gehen und keine Drinks zu sich nehmen. Der mahnenden Worte hätte es nicht bedurft: Zum einen ist Harrogate ein verschlafener Kurort, bei dem der nachmittägliche Tanztee mit selbstgebackenen Keksen das höchste der Ausschweifungen ist, zum anderen war Nicole ein braves katholisches kleines Ding. Der Auftritt von Nicole war einerseits eine Zumutung: Die Bühnendekoration plus Sängerin erinnerten an eine Kommunionsfeier und Nicoles Stimme klang dünn und piepsig. Aber diese hoffnungsvolle Botschaft im konservativen Gewand traf offenbar den Nerv der Zeit, ausserdem war die Konkurrenz erschreckend schwach. Als der Sieg Nicoles verkündet wurde gab es zwei Männer die weinten: Ralph Siegel, der diesen Triumph nie mehr wiederholen sollte und der Kommentator des deutschen Fernsehens (Name vergessen), der den Grand Prix von Ende der 70er bis Mitte der 80er war und den Begriff Kommentierung in den Schmutz zog weil er immer so unglaublich schlecht informiert war. (Das einzige was er Zustande brachte waren die Aussprüche: "Heieieieimvorteil" und "Ich hoffe ihnen gefällt das Lied auch". Das erstere, wenn die Gastgeber für den eigenen Vortrag, das zweite wenn sie besonders stark für einen ausländischen Vortrag applaudierten.) An diesem Abend blühte er aber auf und stöhnte 5 Minuten lang ekstatisch "Nicole Nicole Nicole" als wäre er Darsteller in einem extrem schlecht produzierten Porno. Nicole dagegen nahm das ganze sehr gefasst, beinahe teilnahmslos auf. Als Nicole dann den Siegervortrag noch einmal präsentierte, sang sie ihn viersprachig: Auf deutsch, englisch, niederländisch, französisch und zum Schluss wieder auf deutsch. (Sie war die erste, die ein derartiges mehrsprachiges Experiment beim ESC machte). Sie behauptet immer noch, das wäre ihr ganz spontan auf der Bühne so gekommen. Eine dreiste Lüge. Siegel überlasst nie etwas dem Zufall und wäre Nicole mit einem eigenen Einfall aus der Reihe getanzt, wäre sie höchstpersönlich von ihm gesteinigt worden.
Es ist sicher kein Hammersong - aber eben Deutschlands erster und bis heute Abend (19.05.2006) einziger Siegertitel beim Garnd Prix....nur deshalb die 6*
Spitzen Song!! Da erinnere ich mich nur an die Mini-Playback-Show, die wir in unserer Klasse veranstaltet haben, als ich dieses Lied ... naja ... mehr oder weniger interpretiert habe. Hm, das waren noch schöne Zeiten :-)
Ein sehr guter Song (Text) mit einer unterschätzten Sängerin (Nicole). Rührte damals die Menschen an, deswegen auch auf 1 in vielen europäischen Ländern gelandet. Für mich eine tolle Erinnerung an die 80'er.
Als der neu war, war das tatsächlich meine Ecke. Das war ganz am Anfang meiner Hitparadenzeit, und ich war enttäuscht, als dieses Lied von "Da da da..." von der Spitze verdrängt wurde. Damals wohl mindestens 5*, aber bereits einige Monate später war das völlig anders.
Ein bisschen Kalte-Krieg-Romantik, naja, rückblickend fast schon ein wenig lächerlich, aber damals hat das eben eingeschlagen, kein schlechtes Lied - PinkPopÄlskling: Na, hier muss sich aber jemand produzieren, du hast sonst kein Publikum, oder??? Zuletzt editiert: 24.04.2009 22:22
... auch sehr guter Schlager. Ich steh halt auf sowas. In dieselbe Kategorie könnte man "Papillon" nehmen, dass mir sogar noch ein bisschen besser gefällt! Zuletzt editiert: 16.04.2007 09:47
Genau heute vor 25 Jahren der ganz grosse Abräumer beim Eurovision Song Contest (oder wie die Veranstaltung damals noch hiess). Mit seiner Einfachheit und Unschuld ist der Beitrag total liebenswert. Nett auch die Version mit den verschiedenen Sprachen. Alles in allem ein unvergessener Kultsong, der zweifelsohne die Höchstnote verdient. Zuletzt editiert: 29.02.2012 16:35
Rezept: eine Junge Uriela mit blonden Engelshaaren. eine 6 Seiten Wander Gitarre mische das mindesten 12 x mit dem Refrain Ein Bisschen Frieden. So das die ganze Welt (Europa) zusamenhält. Fertig ist ein Sieger Titel.
Ich find den etwas underrated, auch wenn der Song extrem schmalzig geraten ist. Dennoch reisst die Message und der beim ESC (über Youtube den Clip gefunden) viersprachige Auftritt alles raus. Klingt jedoch für einen Schlager aus den 80ern sehr altbacken. Dennoch mit ESC-Siegerbonus volle 6*
Als sie es nach dem (einzigen) gewonnenen Grand Prix für Deutschland gleich in mehreren Sprachen anstimmte, habe ich schon ne kleine Gänsehaut bekommen. Aber da war ich auch noch jünger :-)
Für mich eher ein Beitrag für ein vereinigtes Europa. Ansonsten kann ich persönlich nicht so viel mit Nicole anfangen. Nette Schlagermaus halt...:-)
Man der einzigen Siegerin eins lassen... als Deutsche im UK auf Platz 1 zu kommen hat vor noch niemand geschafft... und der viersprache Auftritt nach der Wertung ist und bleibt einzigartig
Eine ganz zwiespältige Geschichte: Einerseits sind Text und Musik eine recht biedere - wenn auch sehr gut auf den Geschmack des (Massen-)Publikums abgestimmte - Geschichte. Andererseits hat das Lied etwas bis heute historisch einzigartiges vollbracht - eben DEN Sieg. Für das Lied selber hätte ich nur drei Punkte gegeben, aber für die Liveaufnahme in vier Sprachen bei der Wiederholung nach dem Sieg - dafür gebe ich gerne das doppelte. Und für alle, die diese Mehrsprachigkeit als besonders berechnend abqualifizieren: Stellt Euch vor, Ihr hättet mit 17 Jahren und begrenzter Bühnenroutine einen Wettbewerb dieser Größe souverän gewonnen und solltet abweichend von der Routine des Liedes auf einmal in fremden Sprachen live singen: Hättet Ihr das gebracht ?
In der Tat von Siegel nach dem Motto "alles auf eine Karte für den Sieg" gesetzt, gezockt & gewonnen. Und die Interpretin hat er sich zielgenau ausgesucht. Mir tat der Titel nie weh
is klar, dass dieser Song in der Bewertung hier voll abloost, aber vom Sinn her ist das Lied sehr brauchbar, auch wenn es natürlich ein bisschen kitschig ist
Eine Meisterleistung, wenn auch strategischer und nicht musikalischer Art: Mit der Friedensthematik traf Ralph Siegel genau den Geist der Zeit, in der so viel über Auf- und Abrüstung diskutiert wurde. Daß mit diesem Lied auch noch die in der Vergangenheit weniger friedlichen Deutschen zum Grand Prix antraten und es von einer 17jährigen Interpretin vorgetragen wurde, der man durchaus abkaufte, daß es ihr mit den Sorgen um ihre Zukunft ernst war, kam bei den anderen Teilnehmerländern offenbar gut an.
Das Lied an sich ist ein freundlicher, aber alles andere als origineller Schlager, textlich irgendwo zwischen Ambition und Kitsch, der unter anderen Umständen sicher längst in Vergessenheit geraten wäre.
Wenn ich schon höre 'Ein bißchen Frieden'. Was soll das? Entweder richtig , aber ein bißchen? Soll das heißen am besten vor meiner Haustüre Frieden, aber ob sonst in der Welt Frieden ist, ist mir im Grunde egal. Fazit: sche.. Text, sche.. Sängerin.
Ich würd mir das heute nie im Leben mehr freiwillig anhören, aber ich fand das schon sehr knuffig damals und hatte eine Scheissfreude, als sie damit den ESC gewann. Ganz ganz fetter E-Bonus incl. gibt eine 5! *uhm..uh-huh-huh*
Norbert Daum (Arrangeur und Dirigent in Harrogate) hat aus diesem Lied den schönsten deutschen Grand-Prix-Beitrag aller Zeiten gemacht... Eben einen richtigen Sieger-Song...
Unser einziger Sieg beim ESC, doch ich hasse, hasse, hasse diesen Song. So eine schleimige Valium-Nummer, kam mir bisher selten unter. Dann lieber "Wadde..." vom Raab oder Country von der Texas-Combo! Zuletzt editiert: 24.02.2009 18:29
Gott, meine ganze (weibliche) Verwandtschaft ist förmlich dahingeschmolzen an dem Abend.... und "Klein-Dino" war sauer, dass er den parallel laufenden Fussballmatch nicht schauen durfte......
bisher einzige Grand Prix Siegerin für Deutschland...erreichte mit diesem Lied Platz #1 in Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden, Norwegen; glaube auch in den Niederlanden, Irland sowie UK...Song passte immerhin zum langsam ausklingenden Kalten Krieg zwischen West (USA) und Ost (Russland)...und auf dieses Lied, dürft ihr wirklich stolz sein...oder findet ihr etwa grandiose Acts wie Tokio Hotel oder Daniel Schuhmacher super, Deutsche? - klare 5*...
einer der besten und wahrsten Schlager überhaupt; in ganz Europa bekannt durch Grand Prix Sieg; Melodie passt zum Text und Text sagt die Wahrheit z.T. nur über diese Zeit z.T. für noch heute aus
Ganz nett, wenn ich auch ESC-Musik eigentlich nicht so mag. Der Siegeltitel war der Siegertitel diesmal! Mit einem Kultbonus macht's für mich 5 Sterne... denn Kult ist es, ein absoluter Klassiker. Ich denke, es ist sogar eine der erfolgreichsten deutschen Melodien aller Zeiten?? In fast ganz Europa ein grosser Hit, und es gibt ja sogar französische, englische und holländische Versionen dieses Hits von Nicole!! Extrem!!
Ein Schlager-Meisterwerk, an dem - wie üblich - wieder nur die deutschen selbst herum mäkelten. Ein bisschen Frieden ginge ja nicht, hieß es, wenn schon, dann ganz; bieder und spießig käme es daher, behauptete man, ohne zu wissen, was das überhaupt bedeutet; man fand es hierzulande schon immer schick, besonders Erfolgreiches als im Grunde schwach abzutun, um sich selbst auf den Sockel der Kritik zu heben. Aber so ist das hier nun einmal. Viele können sich nicht einfach mal einem dreiminütigen emotionalen Lied hingeben. In anderen Ländern schüttelt man über diese Haltung eh nur den Kopf und wendet staundend ein: "Aber es ist doch nur ein Lied."
Beruhigend war ohnehin, dass die meisten Deutschen die Sängerin und das Lied liebten, denn der Chart-Erfolg war überwältigend: 26 Wochen in den Charts, 5 davon auf Nummer 1. Außerdem an der Spitze in Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Schweden und Norwegen. Ein Jahrhundertschlager, der in kein Jahr so gut gepasst hätte wie ins Jahr 1982.
De Duitsers sturen dezelfde boodschap naar het songfestival als de Finnen: Stop met vechten, reikt elkaar de hand. De één verpakt het in beton, de ander in honing. Mierzoet !
Für diesen schwachen ESC Jahrgang noch das herausragenste. Herr Siegel war damals hin und weg. Solche Trännen von ihm sah man einige Jahren später nur noch bei seinen legendären ESC Mißerfolgen.
Dit blijft toch wel een klassieker en nu heeft Duitsland sinds dit liedje weer eens het ESC gewonnen!! Een aantal weken geleden was ik op een bedrijfsfeestje en de directeur had als verrassing Nicole laten komen. Inmiddels is ze 45 jaar maar ze sprankelde echt en je kon horen dat ze een professionele artiest is!!!
Ein bißchen Frieden usw. möchte ja jeder. Danke Nicole und Ralph Siegl für den Sieg beim ESC. Für den Kult, den Sieg und als deutscher gibt es 6*. Als nicht-deutscher darf man weniger vergeben.
Jetzt kann ja Nicole als endlich in Rente gehen, nachdem sie nicht mehr die einzige deutsche Siegerin ist. Vielleicht tobt sie aber auch innerlich, dass sie nicht mehr so überheblich davon sprechen kann ;)
Ich kann das Lied echt nimmer hören, erkenne aber trotzdem an, was es damals bedeutet haben muss, für Deutschland zu gewinnen. Die Message ist ja auch gut gemeint, ihr Auftritt war charmant und alle sind auf die Armes-kleines-Mädchen-mit-Gitarre-Masche eingegangen. Der Viersprachenauftritt ist natürlich sensationell gewesen, keine Frage. Am Ende bleiben 5 Punkte für sie.
*schnarch* Weckt's mich, wenn das belanglose Geträller vorüber ist. Hat nicht Otto Waalkes den Text mal verballhornt? "Ein bißchen Erna, ein bißchen Frieda, und das von hinten und immer wieder" - oder so ähnlich.