Hey Schiriki, musst Du unbedingt alle Schunkel-Lieder hier aufführen? Also das kann ich beim besten Willen nicht als genügend einstufen, bin vermutlich noch zu jung dafür (hoffentlich). Schöne Melodie, aber der Stil ist eine Zumutung. Könnte ich nicht 2 Mal hintereinander hören...
Diese zwei Clowns waren ganz lächerlich: Der Song ist... lassen wir das! Die Frisuren sind ultrapeinlich, der Schnäuzer des "Drummers" sollte mit einer Busse bestraft werden und ihre dämlichen Trachten waren das letzte! +1 Punkt für den Mut, sich so in der Öffentlichkeit zu zeigen.
Also mich erinnert das einfach nur an gruselige Volksmusik-Sendungen, bei denen ich manchmal fassungslos vor'm Fernsehen saß und mich fragte, was geht da ab? Schlimmes Stück! Im Zuge der volkstümlichen Schlager-Welle (der Song stammt von 1988) war das Lied ein vergleichsweise riesiger Erfolg in den D-Charts: # 16 (29 Wochen platziert). Zuletzt editiert: 02.01.2012 13:44
ha! in österreich kam der song bis platz 3 nach vorne und blieb 26 wochen in den charts :-) kann verstehen, dass euch der nicht gefällt, aber ich persönlich bin für (fast) jede musikrichtung offen... also auch volksmusik. find ich ganz nett.
worüber redet ihr? wenn man sich über "volksmusik" aufregt und bewertungen abgibt, sollte man den wesentlichen unterschied zwischen volksmusik und volkstümlicher (volksdümmlicher) musik, volkstümlichen schlagern, schon kennen ... Zuletzt editiert: 17.07.2005 11:34
Diese Lederhosengruppen a la Original Naabtal Duo waren Anfang der 90er Jahre schon ein echtes Phänomen: Die Schlagerfans lehnten sie ab, weil ihnen die Musik zu volkstümlich war und die Jugend wollte sowieso nicht zugeben, das sie sich so etwas anhört. Die Volksmusikfans liebte dieses Duo dafür abgöttisch. Immerhin ist ihr erster Hit "Patrona Bavariae" noch nicht einmal das schlechteste innerhalb der volkstümlichen Musik. Zuletzt editiert: 02.07.2011 18:06
Die beiden sympathischen Clowns waren 1988 die ersten deutschen Sieger des "Grand Prix der Volksmusik" (nach zwei Schweizer Siegen mit Nella Martinetti und Maja Brunner). Ich erinnere mich an einen Auftritt bei "Formel Eins" (immerhin kamen sie mit ihrem braven Liedchen bis auf Platz 16 der deutschen Charts), bei dem die beiden mit Trachten und Handörgeli in der poppigen Studiokulisse mehr als nur leicht deplatziert wirkten ... Was bleibt, ist eine nette Melodie, etwas Nostalgie (in überschaubarem Masse..) und die Erinnerung an das bizarre Aussehen des Sängers (eine Mischung aus Derrick und Theo Waigel!), gegen welches sein Schnauzbart-Kumpel noch harmlos wirkt ... Zuletzt editiert: 15.07.2011 16:21
Hahaha, höre ich gerade zur Einstimmung, weil ich gleich nach Stuttgart reinfahre, um mir einen Trachtenjanker zu shoppen (nächste Woche Kostümparty mit Thema Oktoberfest/Bayern, wo ich als Viking-Schwabe reichlich deplaziert sein werde, aber was soll`s, da wird kaum ein echter Stoiber dabei sein:-)). Sehr, sehr dümmliches Lied, das trivialen Liebeskummer mit der Verehrung von Maria als Landesmutter Bayerns verbindet. Erinnert mich aber an viele schöne Geburtstage beim konservativen, deutschen Part der Family, als beim feucht-fröhlichen Teil zu solchen Hymnen samt Schifferklavierbegleitung geschunkelt wurde und das gibt natürlich einen fetten Bonus!
Seltsam, damals war das Lied rein gefühlsmäßig noch präsenter als kurz darauf die Wildecker Herzbuben mit "Herzilein". Letztes ist heute immer noch bekannt und (in gewissen Kreisen) auch beliebt. "Patrona Bavariae" dagegen ist ziemlich in Vergessenheit geraten.
Und wozu? Zu Recht. Während man "Herzilein" noch so etwas wie Humor abgewinnen kann, ist dieses Lied für mich einfach nur verstaubt, muffig und plump-volkstümlich.
... irgendwann sind wir alle mal soweit, oder könnt ihr euch eure 70er-Geburtstagsfeier mit Jethro Tull vorstellen? ;-) ... Zuletzt editiert: 02.12.2007 01:24
Oh mein Gott, da hört aber alles auf... Was zu viel ist, ist zu viel. Ganz fürchterlicher Song - und auch noch No.74 in den deutschen Jahrescharts von 1988! Unglaublich...
Damit gewannen die zwei Naabtaler Willi Seitz und Wolfgang Edenharder 1988 den Grand Prix der Volksmusik für Deutschland. Zu Recht - diese zeitlose, noch heute sehr beliebte Komposition aus der Feder von Günther Behrle aus Regensburg ist sehr gut! Zuletzt editiert: 22.08.2011 11:15
gewannen 1988 den Grand Prix der Volksmusik für Deutschland...Riesenerfolg auch in Österreich - Platz #3...durfte das als 10-Jähriger live am Fernsehen mitverfolgen, nun ja - mehr als 20 Jahre später kann ich sagen: so schlimm war (und ist) es wirklich nicht - 4*...
nun gut, es ist sicher ein recht übles, textlich sogar unterirdisches stück deutsches (oder sagen wir mal lieber bayerischen) liedguts. als ich damals immer auf europawelle saar die deutschen charts hörte, habe ich mich aber gefreut, daß auch sowas mal eine chance auf hohe charts-weihen hat. und wer sich gut verkaufte, der mußte auch zu formel eins !