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Wie Phil schon sagte:
Stephan Eicher änderte den Musikstyl im gegensatz zu seinen letzten Alben, welche zum Teil extrem (Engelberg, Carcassonne) akkustisch daherkamen, gewaltig!
Mir gefiels aber von anfang an sehr gut.
Das ganze Album könnte man mit einem Alptraum vergleichen (ACHTUNG!! nicht negativ gemeint! Einfach vom verlauf und der stimmung der lieder)
Mit "Bones" steigt man ein, zwar ist auch dieser Song akkustisch und keineswegs mit irgendwelchen Synthsizers... aber es ist schon nicht der übliche Eicher styl...
Dann folgt "Dis moi où", wieder mit viel gitarre, und fast kein schlagzeug und piano.
Auffällig ist, dass alle songs des albums etwa einer von 3 verschiedenen arten zugeteilt werden können.
dem schon angesprochenen "Dis moi où", gleichen "Walking" und "Prière du matin" sehr, wenn auch bei letzterem reichlich viele string-instrumente sowie die für das ganze album typische Klarinette (nicht ganz sicher on wirklich klarinette..), sehr. Alle sind relativ ruhig.
Seine beiden deutschen Songs "Am Rand der Welt" und "In wolken", zwei wirklich gut gelungene Stücke, und teilweise "Forever",sind, im gegensatz zu den anderen schon angesprochenen songs, elektrischer, was ihnen ein für Eichers art relativ neu daherkommender styl verleiht, aber gerade diese warmen, langsameren stücke verleihen dem album eine, - man könnte fast sagen eine ausfüllung...
Der Titelsong "1000 Vies", wieder etwas total neues, mit viel blasinstrumenten, streichern und akkustischer gitarre, vielleicht einer der gewöhnungsbedürftigsten songs des albums.
Doch wohl am gewöhnungsbedürftigsten dürften die langsamen, "kalten", dünnen, düsteren drei Songs "Elle Mal Etreint", "Traces" und "71/200" sein.
<b>Nachdem man nun das bis hierhin das ganze album hörte, alles etwas melancholisch, düster, undurchsichtig,... kommt nun mit "Oh Ironie" ein song, welcher im gegensatz zum ganzen anderen album total anders ist. viel fröhlicher... und wie schon gesagt, Er ist wie ein Licht, eine Erlösung...erleichtert nach einem Alptraum.</b>
Wie, wenn eine Nacht zu ende gehen würde..., wie die ersten sonnenstrahlen.
Und so passt dieser Song irgendwie so überhaupt nicht zum rest des albums,
aber gerade deswegen vielleicht tönt es so wie erlösend, und erleichtert, dass es eben doch passt. (zudem sind ja wieder ähnliche instrumente in gebrauch)
Zwar mag das album für viele Eicher-Fans beim ersten mal hinhören "komisch" und halt total "anders" und vielleicht auch etwas "undurchsichtig" wirken, doch spätestens beim 3-4.en mal hinhören hat man sich daran gewöhnt.
So ist Eicher dieses Album eigentlich sehr gelungen, auch wenn es anders daherkommt als viele seiner anderen Songs...
Zuletzt editiert: 07.11.2005 22:30